Verabschiedungen

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Verabschiedungen an der Bertha-Benz-Schule

Das Kollegium der Bertha-Benz-Schule verabschiedete zum Ende des Schuljahres den Abteilungsleiter Stephan Issig und Helmut Jäger in den Ruhestand.

1980 absolvierte Helmut Jäger seine Ausbildung zum Maler und Lackierer und schloss 1988 seine Meisterprüfung im Handwerk ab. Im gleichen Jahr gründete er sein eigenes Unternehmen, das er bis 2001 führte. Parallel dazu stieg er 1996 in der gewerblichen Schule in Sigmaringen als Teilzeitlehrkraft ein und lehrte Auszubildende „zwischen Pinsel und Pausenaufsicht, dass ein sauberer Rand und eine klare Linie nicht nur Wände, sondern auch Lebenswege schöner machen kann“, fasste Schulleiter Ottmar Frick seine Lehrtätigkeit poetisch zusammen. Sich nie auf dem Erreichten ausruhend bildete er sich 1997 zum Betriebswirt fort. 2001 entschied er sich, den Lehrerberuf in Vollzeit auszuüben und startetet in Bad Saulgau. 2009 wurde er nach Sigmaringen versetzt und seit 2011 unterrichtete er parallel dazu in Balingen. Mit Herz und Humor brachte Helmut Jäger immer viel Farbe in den Unterricht. Er zeigte Generationen von Auszubildenden, dass „Untergrundvorbereitung“ auch im Leben zählt und er bewies, dass Geduld das beste Lösungsmittel ist – nach Wasser und Seife natürlich. 

Stepan Issig startete seine Lehrerlaufbahn nach dem Ingenieursstudium 1990 mit den Fächern Nachrichten- und Informationstechnik an der Robert-Bosch-Schule in Ulm. 1994 zog es den gebürtigen Sigmaringer zurück in seine Heimat, wo er die Lehrtätigkeit an der gewerblichen Schule in Sigmaringen aufnahm. Dort übernahm er 2001 die Leitung des technischen Gymnasiums. Im selben Jahr startete am TG das neue Profilfach IT, das Issig als Informationstechniker auf den Weg gebracht hatte. „Mit ruhigem Blick und klarer Linie“, so Ottmar Frick, brachte er die Entwicklung im technischen Gymnasium voran und so gelang es auch, 2005 das Profil Technik & Management am TG einzuführen.

Nach der Schulfusion im Jahr 2013 übernahm Stephan Issig die Abteilungsleitung der zweijährigen Berufsfachschule und der Berufsvorbereitung. Mit seiner Erfahrung und dem Blick für die Individualität der Schülerinnen und Schüler ebnete er in enger Zusammenarbeit mit seinem Team viele Wege in die Zukunft.

Parallel zu seiner Tätigkeit als Abteilungsleiter leitete er das EDV-Team mit den täglichen Herausforderungen der digitalen Welt mit guten Nerven und viel Geduld. Sein Einsatz für die Schulentwicklung war bis zum Schluss zukunftsorientiert. Mit einem Kooperationsvertrag zwischen der Luise Leininger Schule, deren Kooperationsschulen der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und der Bertha-Benz-Schule legte er den Grundstein für praxisnahes Lernen, bedarfsgerechte Unterstützung, individuelle Förderung im neu eingerichteten Bildungsgang AVD-K.