Schüler, Lehrer und die Schulleitung der Gewerblichen, Ernährungs- und Sozialwissenschaftlichen Schule durften am 10. Oktober ganz besondere Gäste in der Schule begrüßen. Zum Auftakt des Comenius-Projektes sind die Koordinatoren von Schulen aus Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Litauen, den Niederlanden, Norwegen, Rumänien, Spanien, der Tschechischen Republik und der Türkei nach Sigmaringen gekommen, um den Ablauf des multilateralen Schulprojektes der EU zu planen.

In den nächsten zwei Jahren soll ein intensiver Austausch zwischen Schülern der zwölf Länder stattfinden. Ausgehend von der übergreifenden Fragestellung, wie Europas Entwicklung nachhaltig gestaltet werden kann, beschäftigen sich die Schüler der teilnehmenden Schulen mit speziellen Themen.  Die Sigmaringer Schüler sollen dabei Vorschläge zur Reduzierung des Energieverbrauchs in öffentlichen Gebäuden, wie z.B. Schulen erarbeiten. Auf einer Internetplattform haben die Schüler Gelegenheit, sich mit den Schülern anderer Länder über ihre Themen auszutauschen. Außerdem wird jede Schule eine nationale Konferenz veranstalten, zu der Schüler und Lehrer der anderen Länder eingeladen sind. So wird im Sinne des Comenius-Programms Europa im Unterricht direkt erfahrbar.

Englischlehrerin Heike Friedrich, Schulleiter Klaus A. Peter und Rolf Vögtle, der Stellvertreter des Landrates, hießen die Gäste in kurzen Ansprachen herzlich willkommen. Der Schulleiter betonte, er sei stolz darauf, dass das Projekt in Sigmaringen seinen Auftakt habe. Immerhin sei es keine Selbstverständlichkeit daran teilzunehmen. Koordiniert von Heike Friedrich hatte die GES in einem langwierigen Antragsverfahren Partner für die Teilnahme am Projekt gesucht, das schließlich vom Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz genehmigt wurde. Als Vertreter des Landkreises begrüßte Rolf Vöglte die europäischen Gäste in Sigmaringen und hob dabei die Bedeutung, die das Projektthema besonders auch für den Landkreis habe, hervor. Schüler der GES umrahmten die Begrüßung musikalisch und überreichten jedem Gast sein persönliches Namensschild mit der jeweiligen Landesflagge.

Als leitender Koordinator des Projektes freute sich Lindsey Shaw aus Großbritannien in Sigmaringen zu sein. Wenn einem die Worte fehlten, dann müsse man seine Gefühle sprechen lassen, bemerkte Lindsey und seine Begeisterung für das Projekt, in das sich mehrere tausend Schüler in Europa einbringen können, entging auch denen nicht, die seinem schnellen britischen Englisch nicht immer folgen konnten.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie auf folgenden Internetseiten:

www.europesland.wordpress.com
www.kmk-pad.org/programme/comenius